Pressespiegel SuS Eisborn 1959 e.V.

SG Balve/Garbeck feiert den Titel Hattrick

Westfalenpost, 16.01.2012

Balve.Sie tanzten vor Freude und ließen sich die schönen Momente direkt nach der Siegerehrung nicht verderben: Die A-Liga-Kicker der SG Balve/Garbeck wurden zum dritten Mal in Folge Hallen-Stadtmeister. Die vorausgegangenen Wildwest-Szenen auf dem Spielfeld wie auf der Tribüne spielten nun keine Rolle mehr.

„Wir haben über das gesamte Turnier gesehen vollkommen verdient gewonnen“, sagte ein überglücklicher Sascha Wegener und strahlte mit seinen Kameraden um die Wette. Die Umarmung oder nur das Abklatschen von Mitspielern, zudem reichlich Gratulationen für sein Team, das in der Tat die überzeugendste Leistung des Fußball-Sonntags in der Dreifachturnhalle am Krumpaul gezeigt hatte – die SG-Akteure ernteten von allen Seiten Lob und Anerkennung.

Nicht nur, weil sie eine fast makellose Vorrunde ohne Gegentreffer hingelegt hatten (Wegener: „Das war schon eine Hausnummer“), sondern weil sie bis zum Schluss souverän auftraten und auch den aufkochenden Emotionen im Finale gegen Gastgeber und Topfavorit TuS Langenholthausen trotzten.

2:1 hieß es am Ende des Matches gegen den Bezirksligisten vom Düsterloh, der sich für dieses Turnier so viel vorgenommen hatte. Aber nachdem Tino Tammaro seine Quote per Doppelpack auf sieben Tagestreffer trieb (2./5.) und mit dem bis dahin in der Torschützenliste führenden Torsten Lenort (Rot-Weiß Mellen) gleichzog, blieb dem von Richard Elmerhaus und Rüdiger Kos betreuten Bezirksligisten nur noch der Anschluss durch Neuzugang Toni Deleo (8.).

Was sich jedoch während der Partie und auch nach dem Schlusspfiff abspielte, hatte nichts mehr mit Fußball zu tun. Fouls, Meckereien, Beschimpfungen und auch das Androhung von „handfesten Argumenten“ – diese Szenen verdarben den insgesamt guten Verlauf einer Veranstaltung, die etliche Besucher angelockt hatte und die der ausrichtende Verein auch in Sachen Umsatz als Erfolg verbuchen durfte. Aber es waren ausgerechnet die eigenen Akteure, die ihre Nerven nicht mehr in den Griff bekamen. „So darf man sich als Bezirksligist nicht präsentieren“, meinte Rüdiger Kos später, nachdem sich die Wogen längst geglättet hatten. „Am Ausgang der Meisterschaft gibt es nichts zu mäkeln – Balve/Garbeck hat verdient gewonnen.“

Dritter wurde C-Ligist SuS Eisborn. Die Akteure um Spielertrainer Patrick Rüth nahmen die alles entscheidende 2:3-Niederlage gegen Langenholthausen sportlich fair hin. „Natürlich sind wir zufrieden, denn dass wir so gut abschneiden würden, konnte ja keiner erwarten“, freute sich der einstige Torjäger der Sportfreunde Hüingsen über den Coup, mit dem er und seine Kicker aufhorchen ließen. „Beinahe wären wir sogar ins Finale eingezogen“, resümierte Rüth, der wie Markus Schaaf gegen Langenholthausen traf – nachdem TuS-Stürmer Daniele Pometti per Hattrick erfolgreich gewesen war.

Und was war mit Mario Droste los? Der Langenholthausener Trainer wirkte bei der TuS-Reserve mit und erlitt in der Vorrundenpartie gegen Balve/Garbecks Erstvertretung (0:0) eine Schulterverletzung – das ausgekugelte Gelenk wurde im Krankenhaus behandelt, wo Droste auch die Nacht zur Beobachtung verbrachte. Den weiteren Turnierverlauf hat „Super-Mario“ also gar nicht mitbekommen.

Er wird sich aber erzählt haben lassen, dass die TuS-Zweite am Ende Fünfter wurde und den SuS Beckum hinter sich ließ. Der A-Ligist vom Hinsel-Sportplatz startete in die Finalrunde denkbar unglücklich und unterlag dem späteren Stadtmeister in der Verlängerung (1:2). Als dann auch noch die Partie gegen Rot-Weiß Mellen verloren ging (2:3), waren die Beckumer draußen. „Eigentlich haben wir ein gutes Turnier gespielt, leider waren wir in den entscheidenden Momenten nicht da“, analysierte SuS-Trainer Petros Tsamatos das frühe Aus.

Mellen indes schaffte es bis auf Platz vier, für den B-Ligisten war erst gegen Langenholthausen (1:2) Endstation.

SG Balve/Garbeck schafft den Titel-Hattrick

Meinerzhagener Zeitung, 16.01.2012

BALVE ▪ Auch als Bezirksligist und Ausrichter kann der TuS Langenholthausen die Stadtmeisterschaften der Hallenfußballer in Balve offenbar nicht mehr gewinnen. Gestern Abend zogen die Kicker vom Düsterloh im Endspiel mit 1:2 den Kürzeren gegen die SG Balve/Garbeck, die bereits das erste Duell des Tages im Doppel-K.o.-System mit dem gleichen Ergebnis für sich entschieden hatte und am Ende hochverdient den Titel-Hattrick bejubelte.

Die finalen zehn Minuten zwischen TuS (Sieger der Vorrundengruppe A) und SG (Zweiter der Gruppe C) wurden allerdings geprägt von zwei „Rudelbildungen“ auf dem Parkett (32 und sechs Sekunden vor Schluss) und Tumulten auf der Tribüne nach dem Schlusspfiff. „Kindergarten auf Ausflug“, schüttelte TuS-Co-Trainer Rüdiger Kos den Kopf angesichts der emotionalen Entgleisungen zwischen den Rivalen nach einem Foul von De Luca an Kelch und einem Bandencheck gegen TuS-Neuzugang Antonio Deleo. „Das gehört da nicht hin“, wusste auch Sascha Wegener aus dem SG-Trainertrio, der aber wie alle Beteiligten schnell den Dreh zum sportlichen Teil der Veranstaltung fand: „Ich bin hochzufrieden, weil wir konstant gut gespielt haben.“

Das konnte Kos nur bestätigen: „Wir haben vom ersten bis letzten Spiel nicht richtig ins Turnier gefunden, Balve ist der verdiente Sieger. Die Energie hätten wir besser in unser Spiel investiert.“ Kurios: TuS-Keeper Schäfer kassierte in der Schlussphase zwar eine Zeitstrafe, spielte aber einfach weiter – Referee Rinsche bemerkte es nicht.

Vor einer stattlichen Kulisse, die deutlich besser war als beim RWE-Wintercup, sicherte sich C-Ligist SuS Eisborn den dritten Platz. Beim 2:3 gegen Langenholthausen stand der Underdog vor einer Überraschung, ließ aber zu viele Chancen aus. Daniele Pometti schoss den Favoriten mit drei Toren binnen zwei Minuten im Alleingang weiter.

Vierter wurde B-Ligist Rot-Weiß Mellen, der sich beim 1:2 gegen Langenholthausen ebenfalls prima aus der Affäre gezogen hatte und erstmals vom neuen Spielertrainer Kai Klewer betreut wurde. Der Langenholthauser hat Klaus Linnepe abgelöst.

Sieggaranten für die SG Balve/Garbeck waren in den Partien gegen Langenholthausen jeweils mit Doppelpacks Mario Altfeld und Tino Tammaro. Der avancierte mit seinen Treffern aus dem Endspiel gleichzeitig zum besten Torschützen des Turniers in der Sporthalle Krumpaul. Fünfter wurde die LA-Reserve (Erster Gruppe C) vor dem SuS Beckum (Erster Gruppe B).

Sterne des Sports strahlen in Garbeck und Eisborn

Westfalenpost, 18.11.2011

Von Richard Elmerhaus

BALVE. Beim Wettbewerb der bronzenen „Sterne des Sports" sicherte sich der Turnverein Sauerlandia Garbeck den 1. Platz, der mit 500 Euro prämiert wurde. Auch der SuS Eisborn nahm an der Aktion „Sterne des Sports" teil und durfte sich gestern Morgen bei der Überreichung der Prämien über 400 Euro freuen. Insgesamt beteiligten sich an diesem Wettbewerb, den der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Volksbanken und Raiffeisenbanken gemeinsam veranstalten, 38 Vereine aus dem Verbreitungsgebiet der Volksbank im Märkischen Kreis.

Unter Federführung von VB-Mitarbeiterin Marion Petersen tagte in der vergangenen Woche die Jury in der Volksbank Neuenrade, um sich mit den Bewerbungen der Vereine aus den Städten Neuenrade und Balve zu befassen. Nach Meinung der Juroren haben viele Vereine die Möglichkeit vertan, durch eine Teilnahme an „Sterne des Sports" ihre Sportangebote zur Gesundheitsförderung oder Integration sowie die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Senioren oder die Förderung des Ehrenamtes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. „So ein großes Medienecho und öffentliche Anerkennung gibt es selten", sagen die Protagonisten.

Nach deren Meinung stehen bei den „Sternen des Sports" nicht die Sport-Stars im Mittelpunkt, sondern das gesellschaftliche Engagement. Dies gilt auch für den Turnverein Sauerlandia Garbeck, der seit dem Jahr 1988 herzkranken Menschen die Chance gibt, unter Aufsicht eines Arztes Sport zu treiben und damit den Betroffenen auch die Gelegenheit bietet, mit anderen Herzkranken Kontakt zu pflegen. Denn gerade dieser soziale Aspekt findet bei den Herzleidenden allergrößte Wertschätzung.

Der Zuspruch ist seit der Gründung der Koronargruppe in Garbeck vor mehr als 20 Jahren stetig gewachsen. Bereits nach wenigen Monaten konnte Walter Eickelmann, der heute Ehrenvorsitzender des TV Sauerlandia Garbeck ist, eine zweite Übungsstunde einrichten. Nicht zuletzt durch die positive Bewertung der Ärzte ist vor drei Jahren die dritte Herzsportgruppe ins Leben gerufen worden. „Derzeit", so der Turnverein, „planen wir die Ausbildung einer weiteren Übungsleiterin für diesen Bereich, um auch in Zukunft den Anforderungen einer immer älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden."

Diese Argumentation und das bisherige gesellschaftliche Engagement des TV Sauerlandia Garbeck veranlassten die Jury, den Turnverein Garbeck mit so vielen Punkten auszustatten, dass er sich als Gruppensieger für die nächste Runde qualifizierte. 

Anerkennung durch die Juroren fand auch der SuS Eisborn, der sich vom reinen Fußball zu einem Familienverein entwickelt hat, bei dem der Breitensport geradezu boomt. Für manche Kurse gibt es beim SuS schon Wartelisten, wie beispielsweise bei der Wirbelsäulen-Gymnastik. „Der Breitensport hat nicht nur Zukunft, er ist die Zukunft", heißt es beim SuS Eisborn, der nach seiner Meinung eine echte Marktlücke entdeckt und geschlossen hat. Freude an der Bewegung, an Fitness-Übungen und Freude an der Gesundheitsförderung, das sind die drei Säulen des Breitensports in Eisborn. Dies hat sich der Verein seit 1992 auf seine Fahne geschrieben. Damals gründeten acht Frauen die Freizeit- und Breitsportgruppe des SuS Eisborn.

Haarmann und Schulte erhalten Sportehrenpreis

Süderländer Volksfreund, 13.03.2011

BALVE ▪ Preisverdächtige sportliche Leistungen hat es im Jahr 2010 aus Balver Sicht nicht gegeben. Dafür hat sich ein Ehrenamtlicher mit seinem Schaffen das dicke Lob des Stadtsportverbands verdient.

Freitag Abend zeichnete er Christoph Haarmann für 30-jährige Vorstandsarbeit im TV Sauerlandia Garbeck mit dem Sportehrenpreis aus. Auch für Georg Schulte vom SuS Eisborn gab es ein dickes Danke. Er erhielt den Ehrenpreis 2009, weil er an der Sportlerehrung im vergangenen Jahr nicht teilnehmen konnte.

Die Vorsitzende des Stadtsportverbands Christa Knoop bedankte sich – im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit – bei einem „Vollblutehrenamtler“. Sie skizzierte die Stationen seiner Karriere: Bereits vor 40 Jahren wurde Christoph Haarmann als „Steppke“ Vereinsmitglied. Später war er Jugendwart, Beisitzer und Zweiter Vorsitzender. „Drei weitere Jahre gingen ins Land, bis er an die Spitze des größten Sportvereins in der Stadt Balve gewählt wurde.“

In den vergangenen 15 Jahren hat Christoph Haarmann einiges bewegt: Eine Geschäftsstelle des TVS wurde eröffnet, der Weihnachtsmarkt ins Leben gerufen, ein Basketballfeld gebaut und der Traum vom Kunstrasenplatz realisiert. „Nun hat der Kapitän schweren Herzens sein Schiff verlassen, um sich anderen wichtigen Aufgaben zu widmen.“ Der überraschte Preisträger bedankte sich bei Vorstandskollegen, seiner Familie und bei seinem Vorgänger Walter Eickelmann: „Als ich das Amt übernahm, war alles gut vorbereitet.“

Geschäftsführer Volker Griese sagte: „Spötter behaupten, durch ein Ehrenamt kommt man selten zu Ehren.“ Er überzeugte die Gäste vom Gegenteil, als er Georg Schulte ehrte. Mehr als 20 Jahre engagiert der sich schon für den SuS Eisborn – „in vorderer und vorderster Reihe“. Der Geehrte übernahm 1987 das Amt des Zweiten, 1993 das des Ersten Vorsitzenden. Mit einem Augenzwinkern sagte Griese: „Sportliche Erfolge hast du mit dem SuS Eisborn allenfalls in deinen Anfangsjahren feiern dürfen. Dafür hat sich aber auf anderen Gebieten viel getan, seit du das Ruder übernommen hast.“ Vor allem die Scheunenparty sei ein „herausragendes Beispiel“. Jedes Jahr stellt Georg Schulte für die Großveranstaltung seinen Hof zur Verfügung. Und das spült Geld in die Vereinskasse.

Georg Schulte: „Ehrenamt für mich eine Selbstverständlichkeit.“ Zu seinem Job gehörten sportliche Erfolge und Misserfolge. Er machte keinen Hehl daraus, dass die größte Enttäuschung seiner Amtszeit die Ablehnung der Stadt für den Kunstrasenplatz gewesen sei. 130 000 Euro seien dem Verein dennoch von Sponsoren zugesagt worden. Die wolle der SuS aber nur investieren, wenn mit der Stadt ein langfristiger Pachtvertrag abgeschlossen werde. Ein entsprechenden Antrag soll bald gestellt werden.

Auch Bürgermeister Hubertus Mühling gehörte zu den Gratulanten. Er unterstrich den hohen Stellenwert von Sport und Ehrenamt in der Stadt Balve, zeigte sich aber über die geringe Besucherzahl der Sportlerehrung enttäuscht.

Petra Mertens zeichnete die Schulen aus, die am Sportabzeichen-Wettbewerb teilgenommen hatten. Den Titel verteidigte die Grundschule Beckum. 45 Schüler und damit 52,3 Prozent stellten sich der Herausforderung. 47 Sportabzeichen (51,7 %) erhielten Grundschüler aus Langenholthausen. 53 Mädchen und Jungen (25,5 %) aus Balve und 18 Kinder aus Garbeck (16,2%) beteiligten sich. Alle Schulen erhielten Gutscheine für Pausensportgeräte. Die weiterführenden Schulen hatten nicht mitgemacht.

Schließlich bekamen noch zwei Sportabzeichen-Absolventen ihre Auszeichnung. 21 haben die Prüfungen in 2010 bestanden – zwölf weniger als vor einem Jahr.

250 Kinder feiern in Eisborn und Garbeck Rosenmontag

Süderländer Volksfreund, 09.03.2011

GARBECK/EISBORN ▪ Nachdem in den vergangenen Tagen die großen Jecken bereits ausgiebig Karneval gefeiert hatten, waren nun die kleinen Närrinnen und Narren an der Reihe. In Garbeck machten am Rosenmontag rund 100 bunt kostümierte Mädchen und Jungen die Schützenhalle unsicher, in Eisborn versuchten sich etwa 150 Kinder an den neun Stationen des Abenteuer-Parcours. Von Annabell Niemand

In Garbeck war erneut der Kinderliedermacher Uwe Lal zu Gast. Er ist, so Ulla Busche vom TV Sauerlandia, ein Garant für ein volles Haus und gute Stimmung. Auch diesmal erzählte er mit seiner Musik manche Geschichte und führte als Hans mit der goldenen Gans die Polonaise an. Immer wieder mussten ihm die kleinen Jecken auf und vor der Bühne assistieren – zum Beispiel beim Pinguin-Boogie. Zum Abschluss durften die Kinder den Saal mit Seifenblasen verzaubern. Für die anschließende Stärkung hatten die Eltern zum Glück allerlei Knabbersachen und Kuchen mitgebracht.

Nach dem Kinderkarneval, kamen auch die Jugendlichen auf ihre Kosten. Sie feierten im Essraum der Schützenhalle eine Karnevalsdisco. Zwei Mädchen hatten sich Spiele ausgedacht, zwei Jungen legten die passende Musik für die Altersgenossen auf. Bis 20 Uhr durfte nach Herzenslust getanzt und gefeiert werden.

In Eisborn vergnügten sich am Nachmittag 150 Mädchen und Jungen in der Schützenhalle. Dort hatte die Spielgemeinschaft SuS Eisborn/SuS Beckum zum Kinderkarneval geladen. An neun Spielstationen konnten sich die Besucher austoben. Wer den heißen Draht überstanden hatte, dufte zum Dosenwerfen, anschließend zum Schiffeziehen und Vier-Gewinnt-Spiel vorrücken.

Außerdem kürten die Eisborner und Beckumer Sportler gleich in drei Altersgruppen die drei schönsten Kostüme. Den Juroren fiel die Entscheidung nicht leicht, aber letztlich wurden die neun Gutscheine vergeben. Allein um Glück ging es bei der Ernennung des Karnevalsprinzenpaars. Felix Kremer und Kiara Rüth regierten am Rosenmontag das jecke Volk. Ihre Namen waren aus einem großen Lostopf gezogen worden. Dann kündigten die Moderatoren David Bathe und Tim Winiarski noch die D-Jugend an, die zu „Eine Insel mit zwei Bergen“ eine Fußball-Choreografie einstudiert hatte.

SuS Eisborn überzeugt mit guter Leistung

Westfalenpost, 09.01.2011

Balve. Am zweiten Vorrundenspieltag des RWE-WinterCups in der Balver Dreifachturnhalle warteten die beiden heimischen Vertreter mit unterschiedlichen Resultaten auf.
Während B-Ligist und Ausrichter RW Mellen überhaupt keine Rolle spielte, überraschte C-Ligist SuS Eisborn mit einem engagierten Auftritt, der am Ende mit Rang vier belohnt wurde.
„Das war sehr ordentlich und eine deutliche Steigerung gegenüber der Stadtmeisterschaft“, lobte SuS-Coach Ingo Rüth seine Mannschaft, die gleich zum Auftakt Bezirksligist VfK Iserlohn ein torloses Remis abtrotzte. Auch im weiteren Verlauf sorgte der C-Liga-Primus für Überraschungen, bezwang A-Ligist Hemer Erciyes (2:1) und erkämpfte sich gegen Landesligist TuS Sundern ein 1:1. Das Weiterkommen verschenkte man im direkten Duell mit A-Ligist SSV Stockum, dem man unglücklich mit 1:2 unterlag, und der Nullnummer gegen TuS Hachen. Mit zwölf Zählern bleibt aber zumindest eine Resthoffnung auf das Erreichen des Kreisligapokals.
Enttäuschend war der Auftritt von Rot-Weiß Mellen, der bei der Stadtmeisterschaft noch im Halbfinale stand. Dabei ging es mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen (u.a. 4:0 über Bezirksligist VfK Iserlohn) sehr ordentlich los. Aber dann war es mit der Herrlichkeit vorbei. Die Linnepe-Schützlinge kassierten bittere Pleiten im Derby gegen Eisborn (1:3) und gegen Gruppensieger TuS Sundern (0:8).
„Wir haben es den Gegnern sehr leicht gemacht, Treffer zu erzielen. Das hat mir nicht so gut gefallen“, bilanzierte Mellens Trainer Klaus Linnepe. Vor allem die Derbyniederlage tat ihm weh, auch wenn er zugab, „dass Eisborn richtig stark gespielt hat“. Dass die Hallenrunde nun vorbei ist, nahm Linnepe gelassen hin. „Wir haben bei der Stadtmeisterschaft gut gespielt und sind Vierter geworden. Heute war es sicherlich schlechter, aber auch damit kann ich leben.“ Nun gilt die Konzentration der Rückrundenvorbereitung.

Fit für die Vereinsarbeit

Kaiserau/Beckum/Eisbon: 69 Jugendliche und junge Erwachsene legten im November/Dezember im SportCentrum Kamen Kaiserau ihre Prüfung zum Jungtrainer- oder zur Jungtrainerin Fußball ab. Darunter auch Torben Reuß und Fabian Rüth von der Spielgemeinschaft Beckum/Eisborn.

Die neu erworbene Kompetenz bringen die Jungtrainer nun in die Jugendarbeit des Vereins ein. Das Qualifizierungsangebot des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen richtet sich an junge Trainer- und Trainerinnen im Alter von 16 – 20 Jahren, die bereits ihre eigenen Erfahrungen als Spieler gemacht haben und nun ihre Begeisterung für den Fußballsport auch an „die Kleinen“ weiter geben wollen. So werden zum einen Trainer qualifiziert und zum anderen junge Menschen an die ehrenamtliche Mitarbeit im Verein herangeführt. „Dieses Angebot ist für unsere Vereine ein großer Gewinn“, sagten die beiden Jugendleiter Andreas Levermann und Ingo Rüth. „Es ermöglicht uns, junge, engagierte Mitarbeiter/-innen in unserem Team mit den aktuellsten Kompetenzen auszustatten. Außerdem werden die Fort- und Weiterbildungen auch von den Jugendvorständen finanziell gefördert“. Von den neuen Mitstreitern und Ideen profitieren auch unsere erfahrenen Ehrenamtlichen. Es regt den Erfahrungsaustausch an.“ Eine kind- und altersgerechte Förderung im Fußballnachwuchsbereich durch gut qualifizierte Trainer und Betreuer bedeutet für die Vereine nicht nur einen hohen Qualitätsstandard, sondern sichert zuletzt auch die Zukunft vieler Vereine. „Kindertraining ist kein reduziertes Erwachsenentraining“ – dieser Leitsatz verdeutlicht es: Das Heranführen der Vier- bis Zehnjährigen an das Fußballspiel kann und darf sich nicht an den Anforderungen des Erwachsenenfußballs orientieren. Es klingt banal, ist aber unendlich wichtig: Der zentrale Schwerpunkt im Kinderbereich ist: Spielen, Spielen, Spielen! Denn: Kinder lernen das Fußballspielen vor allem durch das Spielen selbst. Sie erleben damit die Faszination Fußball in aller Intensität – so wie früher beim Straßenfußball. Diese Spielerlebnisse sind die Basis für eine langfristige und stabile Motivation zum Fußballspielen und damit letztlich auch für eine positive Entwicklung des Juniorenfußballs.

Eisborn feiert zwei Siege

Süderländer Volksfreund, 27.07.2010 

Eisborn - Der Fußball-C-Ligist SuS Eisborn hat zweimal innerhalb einer Woche die Hüingser OBO-Arena als Sieger verlassen. Zunächst gewann der SuS Eisborn am Mittwoch das Freundschaftsspiel gegen SF Hüingsen III mit 4:2 (0:1) Treffern. Neuzugang René Kochaneck traf gleich doppelt wie Stephan Knoblich. Eisborn fand nur schwer ins Spiel, setzte sich aber am Ende sehr deutlich durch. Am Sonntag verbuchte der SuS Eisborn dann einen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen die Reserve der Sportfreunde Hüingsen. Eisborn fand deutlich schneller ins Spiel und führte schon nach fünf Minuten 2:0. Die Ex-Hüingser René Kochaneck (3) und Patrick Rüth trafen für den SuS.

Zwei Testspielsiege für SuS Eisborn

Westfalenpost, 27.07.2010 

Eisborn (wp). Fußball-C-Ligist Sus Eisborn verbuchte zwei Testspielsiege bei den Sportfreunden Hüingsen. Zunächst konnte die SFH-Dritte mit 4:2 (0:1) besiegt werden. Neuzugang René Kochaneck traf ebenso doppelt wie Stephan Knoblich. Am Sonntag legte der SuS einen 4:1 (2:1)-Erfolg gegen die Hüingser Zweite nach. Kochaneck (3) und Patrick Rüth (1) hießen in dieser Begegnung die Torschützen. 

SuS Eisborn entpuppt sich als Mendener Filiale

15 Kicker aus der Hönnestadt wollen mit dem C-Ligisten des Fußballkreises Arnsberg den Aufstieg schaffen

Neue Mendener Zeitung, 27.07.2010 

MENDEN Offiziell gehört Eisborn zur Gemeinde Balve, der Spiel- und Sportverein des Bergdorfes geht in der Kreisliga C des Kreises Arnsberg auf Punktejagd. Mit 15 aus Menden stammenden Akteuren im Kader ist der SuS Eisborn in der aktuellen Spielzeit jedoch durchaus der Hönnestadt verbunden. Allein neun „Mendener“ Neuzugänge konnte Trainer Ingo Rüth beim Trainingsauftakt am Sportplatz Mailinde begrüßen. Prominentester Zugang ist Patrick Rüth, der bis zum Saisonende noch für die Sportfreunde Hüingsen auflief. Der treffsichere Stürmer wird in der neuen Spielzeit für seinen Heimatverein auf Torejagd gehen und zusätzlich als Co-Trainer fungieren.

Gemeinsam mit Rüth wechselten René Kochanek, Christian Rüschenbaum, Miguel Issler, Jens Bieling und Lukas Hallerberg aus dem Hüingser Ohl ins Bergdorf. Außerdem schlossen sich Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv) dem SuS an. "Wir wollten unsere Mannschaft, die im Kern seit nun mehr fünf Jahren in der gleichen Konstellation zusammenspielt, gezielt um junge Spieler ergänzen und hoffen somit in zwei bis drei Jahren in der Lage zu sein, um den Aufstieg in die B-Liga mitzuspielen.", fasst Ingo Rüth, übrigens nicht verwandt mit seinem neuen „Co“, die Aktivitäten der Mailinde-Kicker zusammen. NeMZ

 

SuS Eisborn mit neun Neuen

Fussball -Kreisliga C Die Rüth-Elf will mittelfristig um den Aufstieg mitspielen

Süderländer Volksfreund, 14.07.2010 

Eisborn - Am Samstag bestritt der Fußball-C-Ligist SuS Eisborn auf dem Sportplatz Mailinde seinen Trainingsauftakt. Trainer Ingo Rüth begrüßte neun Neuzugänge. Der prominenteste Zugang ist sicherlich Patrick Rüth von den Sportfreunden Hüingsen, der über Landesligaerfahrung verfügt. Er wird ab der neuen Saison im Bergdorf für seinen Heimatverein, in dem er einst seine fußballerische Laufbahn begann, auf Torejagd gehen und zusätzlich als Co-Trainer fungieren. Die weiteren Neuzugänge sind Christian Rüschenbaum, René Kochanek (beide SF Hüingsen), Miguel Issler, Jens Bieling, Lukas Hallerberg (alle A-Jugend SF Hüingsen) sowie Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv).
"Wir wollten unsere Mannschaft, die im Kern seit nun mehr fünf Jahren in der gleichen Konstellation zusammenspielt, gezielt um junge Spieler ergänzen und hoffen somit in zwei bis drei Jahren in der Lage zu sein, um den Aufstieg in die B-Liga mitzuspielen.", fasst Ingo Rüth die Aktivitäten der Mailinde-Kicker zusammen. 

Patrick Rüth bekanntester Zugang beim SuS

Westfalenpost, 14.07.2010 

Eisborn (wp). Beim Trainingsauftakt des Fußball-C-Ligisten SuS Eisborn konnte Trainer Ingo Rüth insgesamt neun Neuzugänge begrüßen. Der bekannteste Zugang an der Mailinde ist sicherlich Patrick Rüth (SF Hüingsen), der bei seinem Heimatclub zudem als Co-Trainer fungieren wird. Die weiteren Neuzugänge sind Christian Rüschenbaum, René Kochanek (beide SF Hüingsen), Miguel Issler, Jens Bieling, Lukas Hallerberg (alle A-Jugend SF Hüingsen) sowie Tobias Brambor, Maximilian Hau und Mario Tröck (alle zuletzt inaktiv). 

Kunstrasen bleibt das Ziel des SuS Eisborn

Westfalenpost, 01.02.2010 - Von Claudia Heinemann

Eisborn. Den Kopf in den Sand stecken - das kommt für die Mitglieder des SuS Eisborn nicht in Frage. Das Projekt „Kunstrasenplatz” ist nicht begraben, wie bei der Generalversammlung im Hotel „Zur Post” deutlich wurde.

„Wir spekulieren darauf, dass die Plätze aufgrund der geringer werdenden Nachfrage günstiger werden und der SuS die Finanzierung allein schultern kann.” Die Sponsorenzusagen von 100.000 Euro bleiben erhalten. „Auf die Stadt zählen wir jedenfalls nicht mehr”, so der Vorsitzende Georg Schulte, der es nicht einsieht, dass zwei Jahre ehrenamtlicher Arbeit für die Katz gewesen sein sollen.

Stattdessen werden jetzt die Ärmel hochgekrempelt und schon mal all die Dinge angepackt, die eigentlich im Zuge der Platzerneuerung umgesetzt werden sollten: „In einem ersten Schritt wird jetzt das Umfeld verbessert”, so Schulte. Das Gelände soll geebnet werden, so dass alle Bereiche für den Rasenmäher zugänglich werden, außerdem steht der Bau eines Unterstandes im Programm. Dies alles sind Projekte, die der SuS wegen seiner guten Kassenlage problemlos schultern kann.

Wegen des großen Ziels werden Projekte wie der samstagmorgendliche Brötchenverkauf in der ehemaligen Sparkasse weitergeführt. Eine weitere Einnahmequelle wird die Scheunenparty am 2. Juni sein. Anders sieht die Situation beim Kinderkarneval am Rosenmontag aus. Hier wollen die beteiligten Vereine unter der Federführung des SuS die Einnahmen an die Haiti-Hilfe spenden. „Sonst haben wir das Geld in die Jugendarbeit gesteckt”, erklärte Schulte, der bei der Versammlung in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wurde.

Ebenso bestätigt wurde Geschäftsführer Tobias Peters. Jörg Schlünder dagegen wird zukünftig für Monika Müthing die Aufgaben des zweiten Kassierers wahrnehmen. Sie legte ihr Amt nach sechs Jahren aus beruflichen Gründen nieder.

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